Nichts ist für uns selbstverständlich!

Mehr als 100 Jahre existiert der Name Benz im Fleischerhandwerk in Köngen. Um das zu bestätigen, haben wir zwei Jahrhunderte Familiengeschichte durchforscht. Unser Auftrag in 4 Generationen steht im Dienst für unsere Kunden. Das heißt, einen guten Ruf und Vertrauen durch harte Arbeit aufzubauen und durch hohe Qualität immer wieder zu sichern.

Respekt und Dank gilt unseren Vorfahren, die nicht stehen geblieben sind, sondern den Wandel mit gesundem Blick für das Machbare mitgestaltet haben.

Veränderungen in unserer Branche werden in starkem Maße durch Gesetze und Vorschriften hinsichtlich der Fleischüberwachung und der Lebensmittelhygiene beeinflusst. Aber auch bei der Fleischbearbeitung haben neue Methoden in Produktion und im Verkauf die Arbeitsabläufe verändert und verbessert.

Kundenorientierung ist der wichtigste Faktor des Handwerks.Damit eng verbunden ist ein gut ausgebildetes Personal, fit in der Warenkunde, der Beratung und freundlich zu seinen Kunden.

Wir wollen für das Kundenvertrauen danken und werden uns weiterhin anstrengen, mit überzeugenden frischen Produkten und exzellentem Service das Vertrauen zu rechtfertigen. Dafür stehen wir und auf uns ist Verlass.

Daniel und Monika Benz

Unsere Aussage
100 JAHRE METZGEREI BENZ IN KÖNGEN
ist keine oberflächliche Behauptung, nein sie ist nachweisbar.

Um die Gewissheit zu haben sind wir bei unseren Nachforschungen tief eingetaucht in unsere Ahnenreihe. Sechs Generationen sind in den Büchern noch gut nachvollziehbar.

Die Reihe beginnt mit JOHANN DAVID BENZ (1771-1829), der war noch nicht Metzger, sondern Wagner und sicher auch Bauer, denn die Landwirtschaft brauchte man damals zur Versorgung der vielfach 3-Generationen-Haushalte und einer stattlichen eigenen Kinderschar; das Ehepaar BENZ war beglückt mit fünf Söhnen und einer Tochter. In der Lebenszeit von J. D. BENZ hat sich kein Geringerer als J. W. von Goethe in Gedichtform mit dem Metzgerhandwerk und seinen erlesenen Produkten genüßlich beschäftigt:

Gastmahl
Nur von fern ein Gastmahl wittern,
macht mir alle Glieder zittern.
Würste, Braten und Pasteten
sind imstande, mich zu töten.

Einer der 5 Söhne, nämlich JOHANN ADAM BENZ (1810-1903) führt die Linie weiter zur heutigen Generation. Er war Landwirt. Seine Biographie weist insofern eine Besonderheit auf, denn er war einer der ersten Köngener, der die viel beschriebene, schicksalbehaftete Vogtei als Privatmann erworben hat. Ob er sich dabei hoch verschuldete? Historiker verbinden den Erwerb des Anwesens mit dem Risiko einer hohen Schuldenlast.

Johann Adam Benz, ehemaliger Besitzer der Vogtei
Wie lange die Vogtei in seinem Besitz war, wurde nicht weiter recherchiert; möglicherweise hatte er einen betuchten Nachkäufer, sodass er nicht in eine finanzielle Bredouille kam. Sei’s drum, drei Söhne und 5 Töchter gebar ihm Maria Margarethe geborene Spohn. Und jetzt wird es interessant für die Metzgerdynastie: der Vater von Maria Margarethe, Wolfgang-Wilhelm Spohn (1780 – 1855), war von Beruf Metzger. Als er lebte, dichtete Ludwig Uhland „Das Metzelsuppenlied“

Übrigens, Köngen hatte 1864 rund 2000 Einwohner.
Drei Jahre vorher, also 1861, war Köngen Manöverort der Württembergischen Truppen. Ein Chronist schrieb darüber: „Kaufleute und Wirte, Bäcker und Metzger machten glänzende Geschäfte.“